Beiträge zum Thema: Mattenratgeber

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Meine Matte rutscht oder rutscht nicht ! Die richtige Matte finden.

Meine Matte rutscht oder rutscht nicht:

Eine gute Übung, um sich eine Matte auszusuchen, ist Adho Mukha Svanasana – der nach unten schauende Hund!
Ist die Matte zu rutschig, kann man den Fingern beim Gleiten förmlich zugucken.

Dabei sollte die eigene Matte einen schon motivieren können, Yoga zu machen und die Kräfte für eine korrekte Ausführung nicht unnötig verbrauchen.
 
 
Kautschukmatte:

Wer den natürlichen Gummigeruch einer Kautschukmatte nicht mag, für den ist diese Matte eventuell nichts! Der Geruch wird mit der Zeit deutlich milder, verschwindet aber nicht unbedingt komplett. Mit einer guten Pflege kann man den Geruch aber eindämmen.

Die Rutschfestigkeit einer natürlichen Kautschukmatte ist nicht zu schlagen, doch auch hier gibt es Unterschiede:

Die Yogamatte Manduka eKO Lite™ 4mm ist eine Matte mit hoher Rutschfestigkeit und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Die Matte wird in Asien produziert und hat eine mittlere Lebensdauer.
Die Manduka hat eine geschlossene Struktur und ist damit sehr gut zu pflegen.
Die Matte liegt satt auf dem Boden und hat gute Dämpfungseigenschaften.
Bei sehr feuchten Händen und Füßen oder bei "Hot-Yoga" kommt diese Matte aber irgendwann an ihre Grenzen.

Die Yogamatte Jade Yoga Harmony Professional ist DIE Matte für schweißtreibendes Arbeiten, durch die offene Struktur bleibt die Matte rutschfest, zieht aber dafür gerne Krümel und Wollmäuse an.
Die Jade Matte wird in den USA produziert und hat ebenfalls eine mittlere Lebensdauer.
Mit dem etwas höheren Preis werden aber gleichzeitig viele humane Projekte und Aufforstung unterstützt.
Die Matte ist mit 5 mm angegeben, lässt sich aber mit der 4 mm von Manduka vergleichen und bietet ebenfalls eine gute Dämpfung.
 
Es ist ratsam bei Kautschuk, ein Handtuch für den Kopf zu verwenden, denn Haare bleiben gerne mal an der Matte hängen… Brücke (Sethu Bhandasana)!

Kautschukmatten sollten möglichst im Dunklen gelagert werden, die Oberfläche trocknet sonst aus und die Matte geht frühzeitig kaputt.
  


PVC Matte:

Die PVC Matten aus unserem Sortiment, Manduka oder Kurma, werden in Deutschland produziert und nach dem
Textil-Standard Ökotex100 zertifiziert.

PVC Matten findet man aufgrund der Unempfindlichkeit und der hohen Lebensdauer sehr oft in Studios. 
Die Oberfläche ist rutschfest, kommt aber bei schweißtreibenden Übungen auch an ihre Grenzen… die Ergänzung mit einer Mikrofaserauflage kann hilfreich sein.

Eine klassische Studiomatte ist die Matte Kurma Black Mat Comfort mit einer Dicke von 6,5 mm und einem stabilen Kern. Durch die Dicke besitzt die Matte sehr gute Dämpfungseigenschaften, ist aber zu schwer zum Mitnehmen.

Die Yogamatte Kurma Sadhana Lite ist die leichte Version der Comfort und lässt sich mit 1,8 kg noch gut transportieren.

Generell müssen die Matten aus PVC eingearbeitet werden, damit die Oberfläche stumpfer wird.
Also nicht enttäuscht sein, wenn die Matte direkt vom Geschäft mit ins Studio geht und keine gute Performance abliefert. Häufiger Gebrauch und Reinigung machen die Oberfläche besser. Ein Tag am Meer im Sand kann auch nicht schaden.
 


Hybridmatte mit Mikrofaser:

Es gibt zudem Matten mit Kautschuk und Mikrofaser, die so genannte Kombimatte. Leider funktioniert diese Matte eigentlich nur beim Hot-Yoga. Die Mikrofaserschicht wird erst in Verbindung mit Wasser oder Schweiß rutschfest.
Ohne Feuchtigkeit ist die Matte rutschiger als der Fußboden. Manche denken, „super" und haben die Matte mit der Kautschukseite nach oben gelegt. Es ist dann ein Gefühl von „surfen“, dann nämlich gleitet die Matte auf dem Boden weiter.

Unsere Empfehlung außerhalb vom Hot-Yoga: Statt also einen Eimer voll Wasser, lieber eine Mattenauflage aus Mikrofaser mitnehmen!
 

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